Test über die Veränderung von Laktat und Herzfrequenz unter regelmäßiger Einnahme von konzentriertem Rote Beete Saft

Durchgeführt von Mag. Bernhard Schimpl
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Ergebnisse:

Bei den 5 Probanden zeigte sich bei allen eine geringe Reduktion der Herzfrequenz in der zweiten Testwoche. Ebenso zeigte sich eine deutliche Reduktion des Laktat-Gehaltes im Blut während der individuellen Schwellenbelastung im Vergleich zur ersten Belastungswoche.

Die individuelle, durchschnittliche Herzfrequenz sank im Durchschnitt über die 3 Messzeitpunkte der zweiten Woche im Vergleich zur ersten Woche um 2 bis 5 Schläge. Dies bedeutet eine Verminderung um 1,2 bis 3,2% (siehe Abb. 1 und 2).

Abb.-1-Absolute-Herzfrequenz-Differenz-der-beiden-Messwochen
Abb. 1) Absolute Herzfrequenz-Differenz der beiden Messwochen.

Abb.-2-Prozentuelle-Veränderung-der-durchschnittlichen-Herzfrequenz.
Abb. 2) Prozentuelle Veränderung der durchschnittlichen Herzfrequenz.

Bei den erhobenen Laktatwerten zeigte sich ein deutlich stärkeres Absinken als bei der Herzfrequenz. Das Durchschnittslaktat (6 Messungen pro Lauf, 3 Läufe pro Serie) sank in der zweiten Belastungswoche im Vergleich zur ersten Belastungswoche um mindestens 0,26mmol/l. Die maximale Veränderung lag bei 1,05mmol/l (Abb. 3 und Tab. 2). Prozentuell bedeutet dies eine minimale Verringerung von 8%, das Maximum lag bei 22% (Abb. 4).

Abb.-3-Netto-Laktatveränderung-in-der-zweiten-Belastungswoche.
Abb. 3) Netto Laktatveränderung in der zweiten Belastungswoche.

Abb.-4-Prozentuelle-Laktatveränderung-in-der-zweiten-Belastungswoche.
Abb. 4) Prozentuelle Laktatveränderung in der zweiten Belastungswoche.

Schlussfolgerung:

Durch den regelmäßigen Konsum von konzentriertem Rote Beete Saft (im Test wurde fitrabbit BIO NO-Booster verwendet) kann das Belastungslaktat individuell deutlich verringert werden. Das Trinken einer Menge von 85ml täglich und das Konsumieren einer weiteren 85ml-Portion 2h vor einer intensiven Belastung bzw. einem Wettkampf verbessert durch die Weitstellung der Kapillargefäße die Blutzirkulation, wodurch ein erhöhter Sauerstofftransport in die Muskelzellen entsteht. Dadurch wird vermehrt die oxidative Energiegewinnung beansprucht und der laktazide Stoffwechsel geschont.

Ein Erreichen einer Leistungssteigerung ist dadurch sehr wahrscheinlich, da sich das Laktat-Steady-State bei einer höheren Geschwindigkeit einstellt.

Durch die Tatsache, dass die Herzfrequenz nur geringfügige Unterschiede bei Konsum von konzentriertem Rote Beete Saft zeigte, liegt der Schluss nahe, dass es sich um lokale (muskuläre) Optimierungsprozesse handelt, die nicht durch eine allgemeine Leistungssteigerung (z.B. trainingsbedingte Verbesserung der Herz-Kreislauf-Fähigkeiten = Trainingseffekt) erklärt werden können und somit der Effekt der ökonomischeren Energiegewinnung in der Muskulatur der Verwendung des Rote Beete Safts zugeordnet werden muss.

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Mag. Bernhard Schimpl, Sportwissenschaftler

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